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Traditionelles Bogenschießen

Was ist „Traditionelles Bogenschießen“?

Die Sportart „Traditionell Bogenschießen“ beschreibt das Bogenschießen ohne Nutzung von modernen Hilfseinrichtungen wie Visier, Klicker, Releasehilfen oder ähnlichem. Eben so, wie man früher schon geschossen hat. Bei uns in Deutschland mit dem „Haselnussstecken“, im alten England mit dem Eibenbogen. Natürlich schießt der „moderne“ traditionelle Bogenschütze keinen Haselnussstecken mit Schnur, sondern einen fiberglasbelegten Recurve- oder Langbogen mit modernem Sehnenmaterial.

Die Art des Schießens aber, ohne technische Hilfsmittel einen Punkt zu fixieren, unterscheidet ihn nicht von den Schützen, die dies schon vor 1000 Jahren so praktizierten.

Das Traditionelle Bogenschießen ist kein Sport für „Wilde“, sondern für „Normale“. Er ist ideal für alle Menschen, die gerne in der Natur und an der frischen Luft sind, die sich gerne bewegen ohne gleich an einem Triathlon teilnehmen zu wollen.

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Das traditionelle Bogenschießen wird – neben dem Training an der Scheibe – auf dem sogenannten 3D-Parcours ausgeübt.

Auf einem „Pirschpfad“ bewegt man sich durch den Wald und schießt auf Tierscheiben, die in unbekannten Entfernungen aufgestellt sind. Hierbei muss ein Pflock im Boden, der Abschusspflock, berührt werden. Sind dabei irgendwelche Zweiglein oder andere natürlichen Hindernisse in der Flugbahn, dürfen diese nicht beseitigt werden. Der Schütze muss sehen, wie er auf die Situation reagieren kann. An der Natur darf nichts verändert werden.

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Besonders schön finden wir an diesem Sport, dass man in jedem Alter damit beginnen kann (Kinder bereits ab ca. 5 Jahren), mit etwas Schießpraxis schon bald am ersten Turnier teilnehmen kann, ohne Mitglied in Vereinen oder Verbänden sein zu müssen.

Und dass man diesen Sport mit der ganzen Familie, inklusive Hund ausüben kann!
Haben Sie Lust bekommen, das traditionelle Bogenschießen selbst auszuprobieren?

 

 

Wir sind alle nette Leute, überzeugen sie sich selbst.